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Fahrzeuge

Nach Einstellung des Regelverkehrs durch die SWEG zum 31.07.2009 bestellt das Land Baden-Württemberg auf der Strecke Neckarbischofsheim Nord - Hüffenhardt seit 2010 über den Sommer einen Ausflugsverkehr mit historischem Triebwagen. Gewinner der Ausschreibung war bisher stets die DB Regio AG, die mit der Durchführung des Verkehrs bis 2015 die Pfalzbahn beauftragt hatte. Diese setzte auf der seitdem Krebsbachtalbahn genannten Strecke verschiedene Dieseltriebwagen ein - neben Uerdinger Schienenbussen auch einen NE 81 und einen Esslinger Triebwagen.

 

Von 2016 bis 2023 fuhr der Förderverein Schienenbus e. V. aus Kornwestheim im Auftrag der DB Regio AG. Am 30. April 2016 kam dazu erstmals deren „Roter Flitzer“ ins Krebsbachtal. Der vom Förderverein Schienenbus e. V. auf den Namen „Krebsbachtäler Roter Flitzer“ getaufte Triebwagen ist einer der ersten drei 1964 für Österreich gebauten Schienenbusse der Waggonfabrik Uerdingen. Im Gegensatz zu den bei der Deutschen Bundesbahn eingesetzten Schienenbussen mit nur kleinen Ausstellfenstern hat der „Rote Flitzer“ so genannte „Übersetzfenster“, deren obere Hälfte nach unten gelassen werden kann und gerade an heißen Tagen die Fahrt in den fast komplett verglasten Fahrzeugen erträglich macht. Zwischen Neckarbischofsheim Nord und Hüffenhardt wurde je nach erwartetem Fahrgastaufkommen nur ein Motorwagen oder zusätzlich ein Steuerwagen eingesetzt. Zum Saisonbeginn kamen aber auch Fünf-Wagen-Züge mit zwei Triebwagen ins Krebsbachtal. Seit 2024 ist der „Krebsbachtäler Roter Flitzer“ auf Sonderfahrten des Fördervereins Schienenbus e. V. im Einsatz.

 

Roter Flitzer

Fahrt durch Obergimpern

Siegelsbacher Wald

 

Fahrgäste

Blick in das Fahrzeug

Roter Flitzer im KSBFrühling im Krebsbachtal

 

 

 

 

 

Auf der Krebsbachtalbahn fährt seit 2024 die DB Regio AG nun mit ihrer eigenen Schienenbus-Garnitur. Der Schienenbus war in den 1950er und 1960er Jahren eines der populärsten Fahrzeuge der Bahn. Er ist ein charakteristischer Vertreter der Wirtschaftswunderzeit und prägt auf sympathische Weise die Aufbruchsstimmung jener Epoche. Dank seiner Panoramafenster, die eine tolle Rundumsicht ermöglichten, erfreute sich der Schienenbus schon bald einer enormen Beliebtheit. Die Passagiere können dank vieler umklappbarer Lehnen oft in Fahrtrichtung sitzen und dabei dem Lokführer „über die Schulter“ schauen. Bei keiner anderen Bahnfahrt ist es möglich, den Schienenverkehr mit seiner Streckenführung, den Signalen und entgegenkommenden Zügen so hautnah zu erleben. Von den rund 1.500 Schienenbussen, die seinerzeit nebst 1.800 dazugehörigen Steuer- und Beiwagen in Betrieb genommen wurden, sind heute nur noch wenige Fahrzeuge erhalten. Der „Uerdinger Schienenbus“ hat zwei Reihensechszylinder-Büssing-Dieselmotoren mit je 150 PS, mit denen er bis zu zwei Bei- oder Steuerwagen schleppen kann.

Im Krebsbachtal fahren üblicherweise ein Motor- und Steuerwagen. Bei hohem zu erwartendem Fahrgastaufkommen wird noch ein Beiwagen dazwischengehängt. Als Bei- und Steuerwagen 2024 noch in der Werkstatt waren, pendelte der Motorwagen auch einige Monate allein durch das Krebsbachtal.

 

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Im Zweiteiler gibt es bis zu 101 Sitzplätze und Abstellmöglichkeiten für maximal 12 Fahrräder. Wird der Beiwagen mitgenommen, erhöht sich die Kapazität auf bis zu 121 Sitzplätze und Abstellmöglichkeiten für maximal 24 Fahrräder.
Anmeldungen für Gruppen ab 15 Personen und die Mitnahme von mehr als 2 Fahrrädern erbitten wir bis dionnerstags vor dem Fahrtag auf unserem Formular zur Gruppenanmeldung/Fahrradmitnahme.
 

 

letzte Änderung: 01.12.2025

gültig bis voraussichtlich: 22.11.2028